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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: April 2026 — Joona Rosemeier, Lynox Studio, Bremen

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Verträge zwischen Joona Rosemeier, handelnd unter „Lynox Studio“, Bremen (nachfolgend „Lynox Studio“) und dem Auftraggeber über Leistungen im Bereich Webdesign, Web-Entwicklung, UI/UX-Konzeption sowie damit verbundene Dienste.

Die AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden auf Grundlage dieser AGB nicht geschlossen.

Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn Lynox Studio ihnen nicht ausdrücklich widerspricht oder die Leistung in Kenntnis solcher Bedingungen vorbehaltlos erbringt.

§ 2 Vertragsschluss

Angebote von Lynox Studio sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Verbindliche Angebote haben eine Bindungsfrist von 14 Tagen ab Angebotsdatum, soweit im Angebot nichts Abweichendes geregelt ist.

Der Vertrag kommt durch schriftliche Annahme des Angebots durch den Auftraggeber zustande. Die Annahme per E-Mail genügt der Schriftform im Sinne dieser AGB.

§ 3 Leistungsumfang und Änderungen

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, dem Auftragsformular oder einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung. Maßgeblich ist die jeweils zuletzt schriftlich bestätigte Fassung.

Inhalte wie Texte, Bilder, Grafiken und Logos stellt grundsätzlich der Auftraggeber bereit, sofern im Angebot nicht ausdrücklich abweichend vereinbart. Der Auftraggeber gewährleistet, dass er an den überlassenen Materialien sämtliche zur vertragsgemäßen Nutzung erforderlichen Rechte hält und stellt Lynox Studio von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Rechtsverletzung an diesen Materialien resultieren.

Nachträgliche Änderungs- oder Erweiterungswünsche („Change Requests“), die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, bedürfen einer schriftlichen Nachtragsvereinbarung. Sie werden gesondert nach Aufwand vergütet, soweit nichts anderes vereinbart ist.

§ 4 Preise und Zahlung

Es gelten die im Angebot ausgewiesenen Preise. Lynox Studio nutzt die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG; Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen und nicht in Rechnung gestellt.

Sofern im Angebot nichts Abweichendes vereinbart ist, gilt:

  • 50 % des Auftragswerts werden bei Auftragserteilung als Anzahlung fällig.
  • Die Restzahlung von 50 % wird mit Abnahme bzw. Übergabe fällig.
  • Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Zugang ohne Abzug zahlbar.

Mit Beginn der Leistungserbringung wartet Lynox Studio den Eingang der Anzahlung ab. Verzögert sich die Anzahlung, verschiebt sich der vereinbarte Liefertermin entsprechend.

Bei Zahlungsverzug schuldet der Auftraggeber Verzugszinsen in Höhe von neun Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB. Die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden bleibt vorbehalten.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Zugänge und Informationen rechtzeitig, vollständig und in verwertbarer Form bereit. Hierzu zählen insbesondere Texte, Bilder, Logos, Markenrichtlinien sowie Zugangsdaten zu Hosting, Domain und Konten von Drittdiensten.

Der Auftraggeber benennt eine zentrale Ansprechperson und gewährleistet deren Erreichbarkeit innerhalb von Feedback- und Abnahmefristen.

Verzögerungen, die auf eine verspätete oder unvollständige Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten von Lynox Studio. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend; bereits angefallener Mehraufwand kann gesondert berechnet werden.

§ 6 Fertigstellung, Korrekturen und Abnahme

Lynox Studio stellt das Werk nach Fertigstellung auf einem Test-/Staging-System zur Abnahme bereit und teilt dem Auftraggeber den Beginn der Abnahmefrist mit.

Im vereinbarten Auftragsumfang sind bis zu zwei Korrekturschleifen enthalten. Weitergehende Anpassungswünsche werden nach Aufwand gesondert berechnet.

Der Auftraggeber prüft das Werk innerhalb von 7 Kalendertagen ab Bereitstellung und erklärt entweder die Abnahme oder zeigt Mängel schriftlich an. Wird das Werk in dieser Frist genutzt, in den Echtbetrieb überführt oder erfolgt keine Rückmeldung, gilt es nach Ablauf der Frist als abgenommen, sofern Lynox Studio bei Bereitstellung auf diese Rechtsfolge hingewiesen hat.

Unwesentliche Mängel berechtigen den Auftraggeber nicht zur Verweigerung der Abnahme.

§ 7 Nutzungsrechte und Lizenzen

Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung räumt Lynox Studio dem Auftraggeber das zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte, einfache Nutzungsrecht am vertragsgegenständlichen Werk ein. Hiervon umfasst sind das fertige Design, der zur Website gehörende Quellcode sowie die für den Betrieb erforderlichen Konfigurationen.

Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Nutzungs- und Verwertungsrechte bei Lynox Studio. Eine produktive Nutzung des Werks vor vollständiger Zahlung ist nicht gestattet.

Lynox Studio ist berechtigt, das Werk zu Referenzzwecken im eigenen Portfolio, in Präsentationen und in Online-Profilen unter Nennung des Auftraggebers, der Projekt-URL und mit Screenshots zu zeigen. Der Auftraggeber kann dieser Nutzung aus berechtigtem Grund widersprechen.

Lizenzen für Drittanbieter-Komponenten (Schriftarten, Stockfotos, Icons, Plugins, SaaS-Dienste) werden, soweit erforderlich, im Namen und für Rechnung des Auftraggebers beschafft. Die laufende Lizenztreue für den Betrieb der Website obliegt nach Übergabe dem Auftraggeber.

§ 8 Haftung

Lynox Studio haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet Lynox Studio nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf den Nettoauftragswert des betroffenen Vertrags.

Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder Datenverluste ist – außer in den Fällen des Absatzes 1 – ausgeschlossen.

Lynox Studio haftet nicht für Schäden, die auf fehlerhaften, unvollständigen oder rechtswidrigen Inhalten oder Vorgaben des Auftraggebers beruhen, sowie nicht für Ausfälle oder Mängel von Diensten Dritter (z. B. Hosting, CDN, externe APIs).

§ 9 Vertragslaufzeit und Kündigung

Der Vertrag endet mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistungen und Zahlung der Vergütung. Bei laufenden Leistungen (z. B. Wartung) gelten die im Angebot vereinbarten Laufzeiten und Kündigungsfristen.

Die Kündigung des Werkvertrags durch den Auftraggeber gemäß § 648 BGB bleibt unberührt. Im Fall einer solchen Kündigung steht Lynox Studio die vereinbarte Vergütung zu, abzüglich ersparter Aufwendungen. Es wird widerleglich vermutet, dass Lynox Studio 60 % der auf den noch nicht erbrachten Teil der Werkleistung entfallenden vereinbarten Vergütung zustehen.

Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für Lynox Studio insbesondere vor bei nachhaltigem Zahlungsverzug, dauerhafter Verletzung von Mitwirkungspflichten oder bei Aufträgen mit rechtswidrigen Inhalten.

Kündigungen bedürfen der Schriftform; die Kündigung per E-Mail genügt.

§ 10 Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung unter lynox.studio/datenschutz. Soweit Lynox Studio im Rahmen der Auftragsdurchführung personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag der Sitz von Lynox Studio in Bremen. Lynox Studio bleibt berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Auftraggebers zu klagen.

Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses. Die E-Mail-Form genügt.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, eine unwirksame oder undurchführbare Bestimmung durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Regelung möglichst nahekommt.

Hinweis nach § 36 VSBG: Lynox Studio ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.