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2 Min. Lesezeit

Was kostet eine Website 2026? Ehrlich aufgeschlüsselt.

Webseiten-Preise transparent erklärt. Von 800 bis 25.000 Euro — was dahintersteckt, wofür Sie zahlen und wo Sie sparen können.

von Joona Rosemeier

Wer eine Website beauftragt, hört Preise zwischen 500 Euro und 50.000 Euro. Beide Zahlen stimmen — sie meinen nur völlig verschiedene Produkte. Dieser Artikel zerlegt die Spanne, damit Sie wissen, wo Ihr Projekt landet.

Die ehrliche Preisspanne 2026

Drei realistische Kategorien für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland:

1. Baukasten-Lösung (500 – 2.500 €)

Wix, Jimdo, WordPress mit Vorlage. Sie bauen selbst oder lassen einmal aufsetzen. Funktioniert für Visitenkarten-Seiten. Sieht aus wie 10.000 andere. Bei Erweiterungen oder Performance-Problemen wird's eng.

2. Individuell aber kompakt (3.000 – 9.000 €)

5–10 Seiten, eigenes Design, mobil optimiert, sauber programmiert. Reicht für 80 Prozent der Handwerksbetriebe, Beratungen, Restaurants. Hier liegt der Sweet Spot für die meisten KMU.

3. Maßgeschneidert mit System (10.000 – 25.000 €)

Eigenes Design, mehrere Seitentypen, Buchungssystem oder Shop, CMS für eigene Pflege, Schnittstellen zu Tools wie Salesforce oder DATEV. Hier zahlen Sie für Funktion, nicht Optik.

Alles darüber (50.000 €+) ist Enterprise — andere Welt, andere Spielregeln.

Was treibt den Preis hoch — und was nicht

Hoch treiben:

  • Animationen und Interaktionen
  • Eigene Illustrationen oder Fotoshootings
  • Mehrsprachigkeit (+30 % typisch)
  • E-Commerce mit Zahlungsabwicklung
  • Barrierefreiheit nach BFSG

Nicht hoch treiben:

  • Anzahl der Seiten allein
  • „Schönes" Design — sondern wie viele Iterationen geplant sind
  • Domain und Hosting

Was nicht im Preis drin ist

  • Domain: 10–30 €/Jahr
  • Hosting: 5–50 €/Monat
  • Wartung: 50–200 €/Monat
  • Texte: 150–400 € pro 1.000 Wörter durch Agentur
  • Bilder: Stockfotos (ab 50 €) oder eigenes Shooting (800–2.500 €)

Was Sie selbst beeinflussen können

  1. Texte selbst schreiben. Sie kennen Ihr Geschäft besser als jede Agentur.
  2. Eigene Fotos. Smartphone reicht, ist authentischer als Stockbild.
  3. Klare Entscheidungen. Jede „nochmal anders"-Runde kostet 20–30 % mehr.

Unsere Sicht

Für die meisten Bremer Unternehmen ist Kategorie 2 die richtige (3.000 – 9.000 €). Wer drunter geht, kauft sich Probleme ein. Wer drüber geht, zahlt für Features, die er nicht braucht.

Wie wir den Weg von der ersten Idee bis zur fertigen Seite strukturieren, steht in unserem Prozess. Und wenn Sie wissen wollen, worauf es bei der Wahl gerade in Bremen ankommt, lesen Sie Webdesign in Bremen 2026.

Unsere Erstgespräche kosten nichts — buchen Sie einen Termin, und wir ordnen Ihr Projekt ehrlich ein.

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